Tomatenhaus selbst gebaut

Tomatenpflanzen im Beet
Foto: Petra Beerhalter/stock.adobe.com

Tomaten wachsen am besten unter Dach. Dort sind sie sicher vor den Erregern der Kraut- und Braunfäule. Unser Modell hat ein Schreinermeister eigens für kraut&rüben entworfen und gebaut.

Das Tomatenhäuschen von Schreinermeister Prayan Federl hat viele Vorzüge. Es ist windfest, transportabel und mit einfachen Werkzeugen nachzubauen. Wir zeigen Ihnen anhand der Original-Baupläne, wie es geht.

Die meisten Tomatensorten leiden stark unter der Kraut- und Braunfäule, wenn ihre Blätter oft nass werden. Ob die Feuchtigkeit von Regen oder Tau stammt, spielt keine Rolle – die Pilzkrankheit schlägt in beiden Fällen zu und verursacht absterbende Blätter und faulige Früchte. Tomatenhäuschen sollen deshalb den Regen aus der Hauptwindrichtung abhalten, gleichzeitig aber möglichst viel Licht und Luft an die Pflanzen lassen. Darum bleibt eine Seite offen. Das Häuschen von Familie Federl ist besonders stabil gebaut, damit es dem Wind auf dem Feld standhält, gleichzeitig aber leicht und transportabel. „Weil wir jedes Jahr auf ein anderes Beet umziehen, wollte ich, dass es sich schnell in seine Teile zerlegen und wieder aufbauen lässt“, sagt der Schreinermeister.

Weder kleine Messfehler beim Bau noch Holzlatten, die nicht gerade sind, oder schiefe Schnitte machen viel aus. Denn alle Ecken sind mit Winkeln aus Latten ausgestattet. Sie gleichen Ungenauigkeiten aus und halten die Konstruktion stabil.

Hier finden Sie die Original-Baupläne. Die Aufmacherseite unseres kraut&rüben-Beitrags zum Thema zeigt, wie das fertige Tomatenhaus aussieht.

 

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