Viel Obst auf wenig Raum

Eine Obsthecke ist eine pfiffige Methode, um auch im kleinen Garten verschiedene Früchte heranzuziehen.

Mit der Zeit wachsen die Äste der Bäume ineinander und bilden eine lichte Hecke, die im Sommer Sichtschutz bietet.
Mit Pfählen aus Akazienholz oder imprägniertem Kiefernholz und mit Draht bauen Sie ein Gerüst:
Alle 2 bis 3 m stehen die senkrechten Pfähle, die etwa 2,50 m hoch sein sollen.
Im Abstand von 50 cm ziehen Sie die waagrechten Drähte von Pfahl zu Pfahl und befestigen sie an Drahtspannern.
Mit schräg gestellten Pfählen stützt man die beiden äußeren senkrechten Pfähle, damit diese nicht dem Zug der Drähte nachgeben.
Als Obstbäume eignen sich nur klein bleibende Obstbäume auf schwach wachsenden Unterlagen, auch Spindelbüsche genannt. Sie werden je nach ihrer Wuchskraft im Ab- stand von 1 bis 1,5 m gepflanzt.
Heben Sie einen Pflanzgraben aus mit 50 cm Tiefe und etwa 80 cm Breite und lockern Sie den Boden der Rinne.
Die Aushuberde wird mit Kompost, organischem Dauerdünger und Steinmehl verbessert und ein Drittel davon zurück in die Pflanzrinne geschaufelt.
Die Veredelungsstelle der Bäume, als Verdickung erkennbar, muss nach der Pflanzung 10 bis 15 cm über der Bodenoberfläche stehen. Der restliche Aushub wird dann eingefüllt, angedrückt und mit reichlich Wasser eingeschwemmt.
Foto: SueSchi  / pixelio.de
Teilen