Viva la Diva!

Viva la Diva! - kraut&rüben 7/2017

Hortensien stehen in der Gunst der Gärtner weit oben.

Kein Wunder, denn das Sortiment der prächtigen Steinbrechgewächse bietet Züchtungen mit Wow-Effekt.

Seit über 15 Jahren hat die Hortensie das Image einer langweiligen „Verlegenheits- Geschenk-Pflanze“ frühsommerlicher Familienfeiern abgeschüttelt. Der Aufstieg der Hortensien zu den beliebtesten Sommergehölzen hat mehrere Gründe.

Der beste Gartenplatz

Anhand der Standorte, in denen Hortensien ursprünglich vorkommen, lassen sich mühelos die Ansprüche dieser Gehölze ableiten. Schon der botanische Name der Gattung Hydrangea weist durch das innewohnende Wort „Hygros“ darauf hin, dass die Pflanzen Wasser lieben.

Wenn der Boden sich nicht gerade in einen staunassen Sumpf verwandelt, kann an Bodenfeuchte fast nicht genug vorhanden sein. Sandböden können darum für die Pflanzen kritisch werden. Sie müssen unbedingt durch reichlich Kompost bindiger gemacht werden.

Wie viele andere Pflanzenarten vertragen Hortensien umso mehr Sonne, je zuverlässiger der Boden die Feuchte hält. Rispen- und Ball-Hortensien gedeihen dann sogar vollsonnig stehend ganz vorzüglich. Bauern-Hortensien bevorzugen eher Plätze, die etwa einen halben Tag beschattet bleiben. Ihr großes, weiches Laub bietet vergleichsweise wenig Schutz vor Sonnenstrahlen und ist auf so viel Luftfeuchte wie möglich angewiesen.

Rechtzeitig wässern

Besonders in der Sommerglut sollte man seine Argusaugen auf die Pflanzen richten. Keinesfalls darf mit dem Wässern abgewartet werden, bis die Blätter schlapp an den Zweigen hängen. Dann sind bereits Schäden vorprogrammiert und die Pflanze wird im Wachstum und Blütenreichtum zurück bleiben. Besser ist es, auf die Blattstellung zu achten.

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