Farbenfrohe Früchte

Ebereschen erfreuen Mensch und Tier in der kalten Jahreszeit mit leuchtend roten Beeren. 
 
Die Vogelbeere (Sorbus), auch Eberesche genannt, ist eine arten- und sortenreiche Gattung, die für Mensch und Tier wertvoll ist.
 
Besonders beeindruckend ist der reiche Fruchtschmuck dieser zumeist kleinen Bäume oder großen Sträucher.
 
Die Früchte bleiben oft bis in den Winter hinein an den Zweigen und sind eine geschätzte Nahrung für Vögel. Die Beeren leuchten meistens orange oder rot, seltener finden sich rosafarbene, gelbe oder weiße Früchte.
 
Die Blätter färben sich im Herbst je nach Art gelb, orange oder rötlich. Meistens sind sie gefiedert, aber es gibt auch Vogelbeeren mit elliptischen bis eiförmigen oder gelappten Blättern.
 
Die Wuchsform und -höhe bietet ebenfalls Abwechslung. Neben locker wachsenden Arten und Sorten kommen auch Vogelbeeren mit einer dichten säulen- oder einer kegel- bis eiförmigen Krone vor, und auch mehrstämmige Vogelbeeren sind erhältlich. So gibt es manchmal selbst innerhalb einer Pflanzengattung eine große Auswahl.
 
Diese Vielfalt trägt dazu bei, dass sich auch für kleine Gärten schöne Sorten der Vogelbeere finden lassen.
 
Deutsche Pflanzennamen – manchmal irreführend
 
Die Vogelbeere (Sorbus) wird im Deutschen oft auch als Eberesche bezeichnet. Dieser Name hat, anders als man vermuten könnte, nichts mit Tieren zu tun, sondern geht wahrscheinlich auf das Wort Aber zurück. Der Name soll ursprünglich vom Wort Aberesche im Sinne von „Falsche Esche“ stammen, ähnlich der Bedeutung des Wortes Aber in Aberglaube. Die Blätter vieler „Falscher Eschen“ sind gefiedert. Sie erinnern deshalb an die Blätter der echten Esche (Fraxinus), die ebenfalls gefiedert sind.
 
Quelle: PdM
 
Foto Waldili  / pixelio.de
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