Vorkultur im Haus

Cora Müller - Fotolia.com
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Viele gute Tipps, damit Pflanzensämlinge kräftig heranwachsen.
 
Erde und Gefäße
>> Keine gebrauchte Erde verwenden. Darin befinden sich Bodenpilze und andere Mikroorganismen, die den zarten Pflänzchen den Garaus machen.
>> Ausschließlich in Anzuchterde säen, denn alle anderen Blumen- und Gärtnererden sind zu stark gedüngt und würden die Würzelchen der Keimlinge verbrennen.
>> Anzuchtgefäße vor dem erneuten Einsatz gründlich säubern, anhaftende Erdreste entfernen und Gefäß mit kochend heißem Wasser ausspülen, um Pilzsporen abzutöten.
Säen und pflegen
>> Nicht zu viel und zu eng säen. Größere Samen abzählen.
>> Nachdem die Samen gekeimt sind, die Anzuchtgefäße unbedingt hell stellen. Dunkel stehende Pflanzen bilden lange Hälse, fallen leicht um und machen auch auf dem Beet keine gute Figur.
>> Die Pflanzen-Kinderstube täglich lüften. Dabei darauf achten, dass die Pflänzchen keinem kaltem Zug ausgesetzt sind.
>> Die Sämlinge rechtzeitig, bevor sie sich bedrängen, in größerem Abstand in andere Gefäße umpflanzen, wo ihnen genügend Licht und Wurzelraum zur Verfügung steht.
>> Einmal wöchentlich mit Schachtelhalm-Tee oder einem anderen Pflanzenstärkungsmittel gießen. Dies schützt vor Bodenpilzen, die die Umfallkrankheit verursachen, stärkt die Abwehrkräfte und sorgt für kräftiges Wachstum.
>> Sobald die Pflänzchen etwas größer sind, darf man sie zwei-, dreimal täglich mit der flachen Hand kräftig oder mit einer gefalteten Zeitung streicheln. In freier Natur übernimmt diese Aufgabe der Wind. Das Resultat: Die Pflanzen wachsen kräftig und kompakt.
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