Wärmebedarf von Gemüse

Wärmebedarf von Gemüse
Brokkoli entwickelt sich am besten bei Temperaturen um die 20 Grad - Foto: C. Albedo / pixelio.de

Das Wärmebedürfnis ist bei den verschiedenen Gemüsearten unterschiedlich. Welches Gemüse wächst bei welchen Temperaturen am besten?

• Die meisten Gemüsearten bevorzugen warme, nicht allzu heiße Tage und kühle Nächte.

• Sind die Nächte sehr warm, veratmen die Pflanzen einen Großteil ihrer tagsüber aus dem Sonnenlicht gewonnenen Energie.

• Die meisten in unseren Breiten angebauten Gemüsearten wachsen bereits bei Temperaturen von etwa 5 °C, allerdings im Zeitlupentempo.

• Je wärmer es ist, desto schneller starten sie durch.

Viel Wärme lieben

■ Aubergine
■ Gurke
■ Buschbohne
■ Melone
■ Stangenbohne
■ Tomate
■ Kürbis
■ Paprika
■ Zuckermais

Während Melonen sich am liebsten bei 20 bis –30 °C sonnen, bevorzugen die anderen Südländer kühlere Temperaturen von 20 bis –25 °C. Wachstum findet im Bereich von 10– bis 35 °C statt.

Mittleren Wärmebedarf haben

■ Brokkoli
■ Erbse
■ Kohlrabi
■ Kopfsalat
■ Sellerie
■ Kopfkohl
■ RoteBete
■ Spargel
■ Zwiebel

Temperaturen um die 20 °C sorgen bei diesen Gemüsen für optimale Entwicklung, unter 7°C und über 30 °C stellen sie ihr Wachstum ein.

Wenig Wärmebedarf haben

■ Endivie
■ Grünkohl
■ Mangold
■ Puffbohnen
■ Rettich
■ Schwarzwurzel
■ Feldsalat
■ Lauch
■ Möhre
■ Radieschen
■ Rosenkohl
■ Spinat

Bereits ab Temperaturen um 18 °C fühlen sich diese Gemüsearten wohl, Wachstum ist im Bereich von 1– bis 25 °C möglich.

Foto; Albedo / pixelio.de

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