Rezept: Waldmeisterbowle

Printemps - Fotolia.com
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Damit das Kraut den typischen Waldmeistergeschmack entwickelt, wird es getrocknet oder eingefroren.

von BIOSpitzenkoch Andreas Willius

Zutaten für 4 Personen:

0,75 l Riesling (halbtrocken)

Saft einer halben Zitrone
½ Bund Waldmeister
4 Erdbeeren
4 Pfefferminzblätter

2 Tee-Eier

Zubereitung:

Den Waldmeisterbund mit den Blättern nach unten aufhängen und einen Tag trocknen lassen. Die Waldmeisterblätter von den Stängeln abzupfen und auf die Tee-Eier verteilen.

Den Riesling entkorken und in eine Karaffe gießen. Den Zitronensaft hinzugeben und die Tee-Eier einhängen. Die Karaffe anschließend für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach die Tee-Eier aus der Karaffe nehmen.

4 Gläser mit jeweils einer Erdbeere und einem Minzblatt garnieren und mit der Maibowle aufgießen.

Tipp: Mit kaltem und kohlensäurehaltigem Mineralwasser versetzt, kann die Bowle auch als alkoholreduzierte Schorle genossen werden.

Den typischen Waldmeistergeschmack wussten übrigens schon die mittelalterlichen Klosterbrüder zu schätzen. Sie stellten aus dem Kraut zusammen mit den Blättern der schwarzen Johannisbeere und der Gundelrebe einen Maitrank her. Erstmals dokumentiert wurde das durch den Benediktinermönch Wandalbertus aus Prüm im Jahre 854.

Hinweis: Waldmeister wird am besten vor der Blüte geerntet, denn da ist der Anteil an Cumarin geringer. Cumarin sorgt für den typischen Waldmeisterduft, sollte aber nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

Quelle: BioSpitzenköche

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