Wann dürfen Kübelpflanzen raus?

Sommerblumen und Oleander vor dem Haus
Foto: Petra Reischel-Zehent/stock.adobe.com

Einen allgemeingültigen Auszugs-Termin für Kübelpflanzen gibt es nicht. Von Jahr zu Jahr und Art zu Art entscheiden Gärtner neu, wer wann an die frische Luft umsiedeln darf.

Grundsätzlich gilt: Je weniger Zeit Kübelpflanzen im Winterquartier verbringen, desto besser. In den meisten Kellern, Schuppen oder Garagen ist es zu dunkel und/oder zu warm: Darunter leiden die Gewächse meist mehr als unter niedrigen Temperaturen. Früh an die frische Luft umsiedeln dürfen robuste Arten wie Erdbeerbaum, Kamelie, Echte Feige oder Oleander. An einem geschützten Ort überstehen sie auch leichte Nachtfröste. Tagsüber sollte der Frühling aber schon zuverlässig spürbar sein – mit Plus-Temperaturen, am besten im zweistelligen Bereich.

Hibiskus, Wandelröschen, Bougainvillie und Schönmalve ziehen nach draußen, wenn auch nachts keine Fröste mehr drohen. Die ersten sonnigen Tage im Freien verbringen am besten alle im Schatten eines Schirmes oder einer Bastmatte. Sonnenstrahlen sind sie nicht gewohnt, ihre Blätter verbrennen schnell.

Kübelpflanzen müssen im Frühjahr nur umgetopft werden, wenn ihr Ballen inzwischen fast ausschließlich aus Wurzelfilz besteht: Ziehen Sie die Pflanze am Stamm aus dem Topf. Bröckelt dabei Erde ab, darf sie noch eine Saison im selben Gefäß bleiben. Steht ein Topfwechsel an, ritzen Sie den Ballen rundum mit einem scharfen Messer ein, bevor Sie ihn in frische Erde setzen. Das regt das Wachstum neuer Wurzeln an.

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