Warum macht der April was er will?

Narzissen im Schnee
Foto: Stefan Körber/stock.adobe.com

Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick – der Spruch beschreibt eine Großwetterlage, die entsteht, wenn der Frühling den Winter austreibt. 

Im Süden warm, im Norden kalt

Die Frühjahrs-Sonne besitzt in Südeuropa und Afrika mehr Kraft als weiter nördlich und heizt die Luft in diesen Regionen deshalb stärker auf als in Nordeuropa, über dem Atlantik oder über Nord- und Ostsee. Das starke Temperaturgefälle zwischen Nord und Süd ist die Wetterküche für den April.

Weht der Wind aus Süden, bringt er warme Luft mit, aus dem Norden treibt er feuchtkalte Luft mit Schnee und Graupelschauern herbei. Treffpunkt der beiden ist Mitteleuropa. Sobald sich Land und Meere aufgeheizt und sich die Temperaturen in Nord und Süd angeglichen haben, legen sich die Aprilstürme und geben die Bühne frei für den Mai und ruhiges, sonniges Frühlingswetter – so hoffen wir jedenfalls.

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