Was tun mit dem abgeschmückten Christbaum?

Was tun mit dem abgeschmückten Christbaum?
Der ausgediente Weihnachtsbaum kann im Garten sinnvoll eingesetzt werden - Foto: fotoknips / stock.adobe.com

Es gibt zahlreiche Ideen, wie man einen ausgedienten Weihnachtsbaum weiter nutzen kann. Diese 7 Tipps zeigen, wie vielseitig sich der Baum nach dem Fest verwenden lässt.

 

Nach dem Abnehmen der Kerzen und des Baumschmucks stellt sich die Frage: Wohin damit? Wer einen Garten hat, muss die Bäume nicht wie die Schweden aus dem Fenster werfen und sie der Müllabfuhr überlassen.

Nur Bäume ohne Gift verwenden!

Wenn Sie den Baum verwerten wollen, sollten Sie sicher sein, dass er aus einer nachhaltigen und giftfreien Bewirtschaftung stammt. Einen Bio-Baum können Sie unbedenklich für Haushalt und Garten verwenden.

1. Schutz für Vögel

Ein ausgedienter Weihnachtsbaum ist im Winter ein begehrter Schlafplatz für Vögel. Der Baum wird im Garten stabil aufgestellt, zum Beispiel angebunden mit einer stabilen Schnur an einer Hecke, einem Zaun, einer Mauer. Man kann die Zweige mit Vogelfutter wie Meisenknödel oder Äpfel am Stiel für die Amseln behängen. In dem dichten, wärmenden Geäst übernachten Vögel gerne in eiskalten Nächten.

2. Wärmende Decke

Die abgeschnittenen Zweige des Christbaums sind auch als Kälteschutz für empfindliche Stauden beliebt oder sorgen im winterlichen Balkonkasten für einen grünen Rahmen. Die Zweige werden flach über die Beete gelegt oder fächerartig in den Boden gesteckt. Sie sollten rechtzeitig wieder entfernt werden, da herabfallende Nadeln den Boden versauern.

3. Wohnraum für Insekten

Der Stamm dient als Pfahl im Garten oder in armlange Stücke zerkleinert und in einer Gartenecke gestapelt als Lebensraum für Pilze und Insekten. Das Holz wird umso schneller besiedelt, wenn man einige größere Löcher hineinbohrt.

4. Grabschmuck

Auch als winterlicher Grabschmuck machen sich die Zweige der Nadelbäume gut.

5. Brennmaterial

Kamin- und Kachelofenbesitzer können den Baum auch verheizen. Es ist allerdings ratsam, sich beim zuständigen Schornsteinfeger zu informieren, ob Ofen und Abzugsrohre für die Verbrennung des Holzes geeignet sind. Damit es nicht qualmt, muss das Holz ausreichend trocken sein und vor dem Verbrennen entsprechend lange lagern.

Vorsicht beim Verbrennen von Reisig!
Immer nur kleine Mengen verwenden, denn es entzündet sich explosionsartig.

6. Badezusatz

Aus Fichten- und Kiefernnadeln können Sie einen wohltuenden Badezusatz herstellen. Kochen Sie dazu einen Sud aus einer Handvoll Nadeln für etwa 10 Minuten und gießen ihn durch ein Sieb ins Badewasser.

7. Holzknöpfe basteln

Aus den Zweigen können Sie hübsche Holzknöpfe herstellen. Dazu schneiden Sie von den Zweigen kleine Baumscheiben herunter, entfernen die Rinde und versehen sie mit Löchern. Mit einem Schleifpapier formen Sie die Knöpfe rund und glatt.

 

 

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