Wenn Möhren bitter schmecken

Es gibt mehrere Ursachen, die dieses Phänomen auslösen können.  
 
Wer Möhren anbaut, sie gerne roh verzehrt und über sensible Geschmacksnerven verfügt, kennt das Problem: ein bitterer Beigeschmack trübt den Genuss.
 
Gründe, warum Möhren bitter schmecken
 
• Befall durch die Larven der Möhrenfliege.
 
• Lagern Möhren längere Zeit zusammen mit größeren Mengen an Obst wie Äpfeln oder Bananen, beginnt das Wurzelgemüse zu schrumpfen, auszutreiben und ebenfalls zu bittern. Schuld daran ist das Stress- und Reife-Hormon Ethylen, das die reifen Früchte ausgasen.
 
• Ist der Boden verdichtet oder steinig, schieben die Pflanzen häufig ihre Rübenköpfe aus der Erde. Vor allem ältere Sorten ergrünen, sobald sie zum Licht vorgedrungen sind. Die grünen Teile schmecken ebenfalls streng und leicht bitter.
 
• Wenn madenfreie, vorschriftsmäßig gelagerte Möhren einen bitteren Geschmack auf der Zunge hinterlassen und im Hals kratzen, kann das am zu heißen Sommer und lang anhaltender Trockenheit während ihres Beet-Aufenthaltes liegen.
 
 
Foto: Waldili / pixelio.de
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