Pflanzenschutz im Juni

die wichtigsten Arbeiten

Pflanzenschutz im Juni - die wichtigsten Arbeiten - Gespinstmotte - Foto: ChMall

Da im Juni alle Pflanzen rasch und üppig heranwachsen, vermehren sich auch Tiere mit Vorliebe in dieser Jahreszeit in der es Nahrung im Überfluss gibt. Schnecken, Mäuse, Raupen, Läuse und andere Insekten können deshalb plötzlich in Massen auftreten.

• Gespinstmotten samt dem kunstvollen Nest aus den Obstbäumen herausschneiden; restliche Raupen herausschütteln und mit untergelegten Tüchern auffangen”.

• Sammeln Sie im Juni reichlich Brennnesseln und Wurmfarn, die frisch und getrocknet für schädlingsabwehrende Kräuter-Brühen gebraucht werden.

• Gurken werden leicht von Mehltau befallen. Ab Anfang Juni vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe spritzen. Die Spritzung muss mehrmals im Abstand von 14 Tagen wiederholt werden. Einzelne befallene Blätter sofort entfernen.

• Wiederholungsspritzungen gegen Echten Mehltau, Grauschimmel und Rost mit Schachtelhalm-Brühe, Rainfarn-Tee oder Algenpräparaten nicht versäumen. „Rostige” Blätter an Rosen, Fuchsien, Bohnen oder Johannisbeeren sofort abpflücken. Nicht kompostieren!

• Bei Blattläusen ist die Schonung aller Nützlinge das Wichtigste. Vermeiden Sie vor allem jede Überdüngung. Die Blattläuse lieben die zarten Triebe die durch Überdüngung leicht entstehen. Hilfsmittel: Mit Wasserstrahl abspritzen, zerdrücken, Blätter mit Läusenestern auspflücken. Mit Rainfarn-, Wermut- oder Rhabarberblätter-Tee spritzen.

• Kartoffelkäfer: ihre roten Larven und die Eier müssen abgesammelt werden.

• Braune Rhododendron-Knospen herausbrechen; wahrscheinlich hat sich die Rhododendron-Zikade eingenistet, die eine gefürchtete Pilzerkrankung übertragen kann.

• Zur Abwehr von fliegenden „Mitessern” alte CD’s in Kirschbäume und Beerensträucher hängen. Kleinere Kirschbäume oder Beerensträucher kann man  auch mit Vogelschutznetzen vor ungebetenen Gästen schützen.

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