Pflanzenschutz im Mai

Die wichtigsten Arbeiten

Pflanzenschutz im Mai - die wichtigsten Arbeiten - Foto: duncanandison/stock.adobe.com
  • Läuse mit Wasser abspritzen. Bei stärkerem Befall mit Rainfarn- oder Wermut-Tee sprühen.
  • Schneckenschutz: Der beste Schutz ist regelmäßiges Aufsammeln der Tiere. Erleichternd sind ausgelegte feuchte Tücher oder Bretter, unter  denen sich die Schnecken gerne verkriechen. Schutzstreifen aus Sägemehl, Sand, Steinmehl oder Fichtennadeln wirken abwehrend. Besondere Schneckenleckerbissen mit einem Schneckenzaun schützen!
  • Nützlinge fördern: z.B. Ohrwurmhäuschen und Insektenwohnungen aufhängen.
  • Gegen Blattläuse können Sie ein Bienenweiden-Stauden-Beet anlegen, das auch andere Nützlinge anlocken wird!
  • Besprühen Sie von Blattläusen befallene Pflanzen mit kaltem Brennessel-Sud oder Wurmfarn-Brühe!
  • Gemüsefliegennetze rechtzeitig über Zwiebel-, Möhren-, Lauch- und Kohlbeete breiten.
  • Erdflöhe scheuen Feuchtigkeit. Gießen und mulchen Sie ihre Böden daher ausreichend.
  • Gegen Mehltau, Grauschimmel und Rost vorbeugend mit Schachtelhalm-Brühe spritzen. Die kranken Pflanzenteile sorgfältig entfernen und entsorgen.
  • Mehltau an den Zweigspitzen der Stachelbeeren und Monilia an Sauerkirschen und/oder Aprikosen abschneiden und verbrennen oder in der Mülltonne entsorgen. So kann die Ausbreitung der Infektion eingedämmt werden.
  • Möglichst noch vor Mitte Mai Gelbtafeln gegen die Kirschfruchtfliege in die Bäume hängen.
  • Im Gewächshaus helfen käufliche Nützlinge, z.B. Schlupfwespen, australische Marienkäfer oder Florfliegen gegen Schädlingsbefall. Auch Gelbtafeln unterstützen die Bekämpfung. Zur Vorbeugung immer gut lüften und auf einen ausreichenden Pflanzenabstand achten!
  • 24 Stunden gezogener Efeublätter-Sud als Stärkungsmittel nach der Blüte gespritzt, erhöht die Abwehrkräfte der Blätter von Steinobstbäumen
Teilen