Wie bienenfreundlich ist mein Garten?

Foto: Oskar/stock.adobe.com

Was macht einen Garten aus, der Bienen ein echtes Zuhause ist? Das fragen unsere Leser immer wieder. Wir nähern uns den Antworten über einen Selbsttest.

Bienen liegen voll im Trend. Was Biogärtner schon immer wussten und bewunderten, nimmt seit einigen Jahren auch die breite Masse wahr. Nämlich, dass Insekten, allen voran Bienen, Enormes leisten, wenn sie Obst, Gemüse oder Blumen befruchten und, dass unser Speiseplan ohne sie ziemlich kläglich aussäe. Allerdings finden die Tiere in unseren eintönigen Landschaften immer weniger Nahrung und Nistplätze.

Aber auch, wenn alle helfen wollen, wissen viele nicht auf Anhieb wie. Doch niemand muss Botanik oder Insektenkunde studieren, um Bienen im Garten eine Heimat zu geben. Das betont auch Cornelis Hemmer von der Initiative Deutschland summt!: „Wildbienen zu helfen, ist kinderleicht. Erstens pflanzt man Blumen mit ungefüllten Blüten und zweitens einheimische, standortangepasste Stauden und Gehölze. Damit ist schon viel getan.“

Für Gärtner, die wissen möchten, ob sie auf dem richtigen Weg sind, haben Studenten der Leuphana Universität Lüneburg einen Test entwickelt, der die Bedingungen in Ihrem Garten abfragt. Das Ergebnis verrät, was Sie tun können, damit es noch lauter summt. Hier geht’s zum Test.

Mehr Praxis-Tipps für einen bienenfreundlichen Garten lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von kraut&rüben (04/2018).

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