Nisthilfen für Wildbienen

Tierwohnungen

Nisthilfen für Wildbienen
Ins Längsholz (rechts oben) gebohrte Löcher vermeidet Spannungs-risse. Stirnholz (links unten) sollte nicht verwendet werden. - Foto: Susanne Schmich / pixelio.de

Fehlerhafte und ungeeignete Nisthilfen für Wildbienen sind nicht nur nutzlos, sondern auch schädlich. So machen Sie es richtig!

Darauf kommt es an beim Bau von Nisthilfen:

• Harthölzer verwenden: Wichtig ist, dass die Löcher in abgelagerte Harthölzer, etwa von Buche, Eiche oder Esche gebohrt werden.

• Nicht verwenden soll man weiches Nadelholz, wie das von Fichte, Tanne oder Kiefer. Es splittert schnell, außerdem enthält es viel Harz, das die Flügel der Bienen verklebt.

• Bohren Sie die Löcher ins Längsholz und nicht ins Stirn- oder Hirnholz!
Die kreisrunden Scheiben des Stirnholzes (Seite mit den Jahresringen) bilden Risse, was dazu führt, dass vorhandene Larven in den Löchern sterben.

Spannungsrisse im Stirnholz verhindert, wer Stamm oder Äste vor dem Bohren halbiert. Daraus entsteht Längsholz.

• Bohren Sie Gänge mit Durchmessern zwischen 2 und 10 mm, wobei die Anzahl der Löcher mit 3 bis 6 mm überwiegen sollte.

• Je unterschiedlicher die Gänge in der Größe sind, desto mehr Wildbienen-Arten laden sie zum Bleiben ein.

• Tunnel mit einer Länge von 5 bis 10 cm sind ideal, Hauptsache das Holz wird nicht komplett durchbohrt.

• Bewegen Sie den Bohrer mehrmals vor und zurück, um glatte Innenwände zu erhalten. Das Sägemehl klopfen Sie sorgfältig heraus.

• Schmirgeln Sie die Holzoberfläche, vor allem um die Nesteingänge, mit Sandpapier glatt. Ragen Fasern in die Öffnung, traut sich keine Biene hinein, die Splitter könnten sie verletzen.

Siehe auch:
>> Gut gemacht: Wirksame Nisthilfen für Wildbienen – NABU

Foto: Susanne Schmich / pixelio.de

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