Nisthilfen für Wildbienen – so entsteht Längsholz

Tierwohnungen

Nisthilfen für Wildbienen
Stirnholz (links unten) sollte wegen der Gefahr von Spannungsrissen nicht verwendet werden. Besser sind Längshölzer (oben u. rechts) - Foto: Sander Meertins / stock.adobe.com

Fehlerhafte und ungeeignete Nisthilfen für Wildbienen sind nicht nur nutzlos, sondern auch schädlich. So machen Sie es richtig!

Darauf kommt es an beim Bau von Nisthilfen:

  • Harthölzer verwenden: Wichtig ist, dass die Löcher in abgelagerte Harthölzer, etwa von Buche, Eiche oder Esche gebohrt werden.
  • Nicht verwenden soll man weiches Nadelholz, wie das von Fichte, Tanne oder Kiefer. Es splittert schnell, außerdem enthält es viel Harz, das die Flügel der Bienen verklebt.
  • Bohren Sie die Löcher ins Längsholz und nicht ins Stirn- oder Hirnholz! Die kreisrunden Scheiben des Stirnholzes (Seite mit den Jahresringen) bilden Risse, was dazu führt, dass vorhandene Larven in den Löchern sterben.

So entsteht Längsholz

  • Spannungsrisse im Stirnholz verhindert, wer Stamm oder Äste vor dem Bohren halbiert. Daraus entsteht Längsholz.
  • Bohren Sie Gänge mit Durchmessern zwischen 2 und 10 mm, wobei die Anzahl der Löcher mit 3 bis 6 mm überwiegen sollte.
  • Je unterschiedlicher die Gänge in der Größe sind, desto mehr Wildbienen-Arten laden sie zum Bleiben ein.
  • Tunnel mit einer Länge von 5 bis 10 cm sind ideal, Hauptsache das Holz wird nicht komplett durchbohrt.
  • Bewegen Sie den Bohrer mehrmals vor und zurück, um glatte Innenwände zu erhalten. Das Sägemehl klopfen Sie sorgfältig heraus.
  • Schmirgeln Sie die Holzoberfläche, vor allem um die Nesteingänge, mit Sandpapier glatt. Ragen Fasern in die Öffnung, traut sich keine Biene hinein, die Splitter könnten sie verletzen.

Siehe auch:

Gut gemacht: Wirksame Nisthilfen für Wildbienen – NABU >>

 

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