Wildbienen-Wissen: Gehörnte Mauerbiene

Gehörnte Mauerbiene
Foto: Eileen Kumpf/stock.adobe.com

Gehörnte Mauerbienen (Osmia cornuta) sind eine der häufigsten Wildbienen in unseren Gärten. Daran können Gärtner sie erkennen.

  • Die Weibchen besitzen einen 12–16 mm großen, hummelartigen Körper mit schwarzem, am Hinterleib rostrotem Pelz.
  • Die Männchen erkennt man an ihren weißen Härchen im Gesicht.
  • Nur Weibchen besitzen die zwei typischen kurzen Hörnchen am Vorderkopf, die von den Haaren verdeckt werden.

Ab März kann man Mauerbienen bei der Suche nach Pollen und Nektar auf ­verschiedenen Blüten entdecken. Sie sind friedliebend und völlig ungefährlich.

Mauerbienen nisten in der freien Natur in Erdlöchern. Dabei suchen sie sich nach Süden zeigende, kahle Hänge und Steil­wände von Flussufern oder Hohlwegen als Nistplätze. Sie besiedeln aber auch künstlich geschaffene Hohlräume wie Mauerritzen, Risse im Verputz, Rolladenkästen und nehmen gerne künstliche Nisthilfen an. Als Nisthilfen eignen sich Holzblöcke aus Hartholz mit unterschiedlich großen Löchern (8–10 mm dick, 8–10 cm lang), die an der Rückseite ­geschlossen sind, oder gebündelte Bambusrohre.

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