Hartes Holz mit Nistgängen

Je unterschiedlicher die Gänge in der Größe sind, desto mehr Wildbienen-Arten laden sie zum Bleiben ein.
 
Harthölzer verwenden
 
Wichtig ist, dass sie in abgelagerte Harthölzer etwa von Buche, Eiche oder Esche gebohrt wurden.
 
Weiches Nadelholz, wie das von Fichte, Tanne oder Kiefer, splittert schnell, außerdem enthält es viel Harz, das die Flügel der Bienen verklebt.
 
Darauf kommt es an
 
Bohren Sie möglichst nicht ins Stirnholz, das ist die Seite, wo man die Jahresringe deutlich erkennt, sondern ins Längsholz. Andernfalls reißt es sternförmig ein, und das mögen die Bienen gar nicht.
 
Spannungsrisse im Stirnholz verhindert, wer Stamm oder Äste vor dem Bohren halbiert.
 
Bohren Sie Gänge mit Durchmessern zwischen 2 und 10 mm, wobei die Anzahl der Löcher mit 3-6 mm überwiegen sollte. Tunnel mit einer Länge von 5-10 cm sind ideal, Hauptsache das Holz wird nicht komplett durchbohrt. Bewegen Sie den Bohrer mehrmals vor und zurück, um glatte Innenwände zu erhalten. Das Sägemehl klopfen Sie sorgfältig heraus. Schmirgeln Sie die Holzoberfläche, vor allem um die Nesteingänge, mit Sandpapier glatt. Ragen Fasern in die Öffnung, traut sich keine Biene hinein, die Splitter könnten sie verletzen.
 
Foto: Susanne Schmich  / pixelio.de
Teilen