Wildbienenhotel

Wildbienenhotel selbst gemacht - Foto emer1940/istockphoto.com

Eine einfache Variante für ein Insektenhotel zum Selbermachen.

Die selbst gebastelten Quartiere weiß vor allem die in der Stadt anzutreffende Mauerbiene (Osmia rufa) zu schätzen.

Wildes Leben – auch in der Stadt

Wo Wildblumen im Topf oder im Garten blühen finden sich schnell verschiedene Insekten ein. Wildbienenarten, Schwebfliegen, Schlupfwespen und  Schmetterlinge kommen, um Pollen und Nektar zu sammeln.

Selbst in städtischen Siedlungsgebieten ist es oft möglich zu beobachten, wie es auf einmal vor Leben summt und brummt: Schmetterlinge wie Distelfalter, Tagpfauenauge und Taubenschwänzchen flattern umher, auch wenn rings um die Blumenoase triste Rasenflächen, Thujen und Forsythien den Ton angeben.

Für die Gastgeber ist die summende Schar in der Regel ungefährlich: Wildbienen zum Beispiel bilden keine Staaten. Da sie nichts zur verteidigen haben, sind sie nicht angriffslustig. Sage und schreibe etwa 450 Arten gilt es kennenzulernen,

Damit neben der Kost auch die Logis frei ist, gehört ein Wildbienenhotel zum guten Ton: Eine einfache Variante, die auch ungeübten Handwerkern gelingt, ist folgendes Modell:

So geht’s

Befestigen Sie einen Lochziegel an der sonnigen, vor Regen geschützten Wand und stecken waagrecht dünne Bambusrohre, hohle Holunder-, Himbeer- oder Staudenstängel wie die vom Wiesenbärenklau oder der Engelwurz hinein (3-10 mm Durchmesser).

Alternativ können Sie auch vertrocknete, hohle Stängel bündeln und waagrecht aufhängen.

 

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