Wilde Früchte

Für den Garten gibt es großfruchtige, ertragreiche Sorten. 
 
Wildobstgehölze sind pflegeleicht, robust und werden kaum von Krankheiten und Schädlingen behelligt. Pflanzenschutz- maßnahmen erübrigen sich bei diesen Arten.
 
Für welche Wildobstart man sich entscheidet, hängt von den eigenen Vorlieben ab: Die Früchte von Holunder, Mispel, Apfelbeere, Sanddorn, Kornelkirsche, Zierquitte und der Süßen oder Mährischen Eberesche eignen sich gut zum Verarbeiten. Sie ergeben fruchtige, aromatische Gelees und Marmeladen oder verleihen dem Apfel- oder Birnenkompott eine besondere Note.
 
Die Früchte von Mini-Kiwi oder Maibeere schmecken frisch so gut wie als Kuchenbelag oder verarbeitet.
 
Wenn Sie die Früchte ernten wollen, fragen Sie beim Kauf der Gehölze nach großfrüchtigen, ertragreichen Sorten. Diese gibt es inzwischen von nahezu allen Wildobstarten.
 
Großfruchtige, ertragreiche Sorten
 
Holunder (‘Haschberg’)
Sanddorn (weiblich ’Dorana‘, ’Frugana‘, ‘Leikora’, ’Hergo‘; männlich ’Pollmix‘)
Mini-Kiwis (’Weiki‘, ’Maki‘, ’Ambrosia‘)
Kornelkirsche (‘Jolico’)
Zierquitte (‘Cido’) 
 
Wildobst enthält viele wertvolle Stoffe wie Vitamine (Vitamin C, Beta-Carotin und andere Carotinoide), Biophenole, Mineralstoffe, Fruchtsäuren und Pektine.
 
 
 
Foto: Heidi Apel  / pixelio.de

 

    
 
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