Willkommen bei den Krauts

Willkommen bei den Krauts - kraut&rüben 6/2017

Jetzt wird es Zeit, Kopfkohl, Wirsing, Kohlrabi, Brokkoli und Blumenkohl für die Ernte in Herbst- und Winter anzubauen.

Bei alten Römern galt Blattkohl als Allheilmittel, damit lagen sie gar nicht so falsch. Und wenn uns Amerikaner abschätzig „krauts“ nennen, können wir uns eigentlich geehrt fühlen:

Lange Jahrhunderte rettete der Weißkohl (die Kopfform war im Mittelalter entstanden) sauer eingelegt, das Volk über den Winter. Vor wenigen Jahren lobten ausgerechnet amerikanische Forscher den relativ neu gezüchteten Brokkoli als Antikrebsmittel erster Güte. Eine Eintagsfliege mit kurzer Lebenszeit? Heute hebt man den Grünkohl, eine sehr alte Kohlform, als Jungbrunnen in den Gesundheits-Himmel.

Superfood von daheim

Lassen Sie sich von aufgeregten Meldungen nicht irritieren: Wie gesund all die Kohlgewächse sind, können Sie auf Seite 6 nachlesen.

Als „Aborigines“ Niederdeutschlands mögen Weißkohl, Rotkohl und Wirsing am liebsten kühle, verregnete Sommer und lehmige Erde. Aber auf gedüngtem Boden (3–5 Liter Kompost pro m²) und mit reichlichen Wassergaben kommen sie auch in unseren zunehmend trockneren Sommern klar.

Möchten Sie dicke Köpfe ernten, setzen Sie im Juni Jungpflanzen mit großen Abständen (70 x 70 cm) ins Beet.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in kraut&rüben 6/2017

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