Winterdecke fürs Bodenleben

alisonhancock - Fotolia.com
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Organisches Material, wie wir es beim Mulchen verwenden, verrottet und ernährt die Lebewesen des Bodens.
 
So sorgen wir dafür, daß das Erdreich krümelig und locker bleibt, also viele Ton-Humus-Komplexe enthält.
 
 
 
 
Herbstlaub:
 
Im Hausgarten fällt meistens gemischtes Laub von verschiedenen Gehölzen an. Es sollte möglichst unter den Gehölzen liegen bleiben, wie es herabgefallen ist.
 
Holzhäcksel:
 
Es eignet sich vor allem für Flächen unter Gehölzen, auch als Wegebelag, also an Stellen, wo sonst nichts wachsen soll. Man kann mit diesem Material auch hartnäckige Unkräuter unterdrücken.
 
Rindenmulch:
 
Der Anteil an Gerbsäure ist sehr hoch, es sollte deshalb nur dort verwendet werden, wo Unkraut unterdrückt werden soll.
 
Grasschnitt:
 
Etwas angetrocknet und  nicht zu dick aufgetragen ist er ein gutes und nährstoffreiches Material, das bis zum Frühjahr meist restlos verrottet.
 
Gemüsekraut:
 
Bei vielen Gemüsearten, wie zum Beispiel Tomaten, Gurken, Zucchini, Stangenbohnen, bietet es sich an, das Kraut nach der Ernte einfach abzuschneiden und auf dem Beet auszubreiten. Lassen Sie die Wurzeln im Boden und schneiden Sie das Kraut einfach nur ab.
 
Die Wurzeln von Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen sowie einiger Gründüngungs- pflanzen haben in Symbiose mit den Knöllchenbakterien Stickstoff gesammelt und geben den Stickstoff wieder an den Boden ab.
 
Abfälle mit großen Blättern wie Gurken, Kürbis oder Zucchini sollten Sie zerkleinern.  
 
Wichtig: Das Kraut muss frei von Krankheiten und Schädlingen sein! 
 
Wildkräuter:
 
Aus einigen Wildkräutern können Sie einen Spezialmulch bereiten:
 
Brennessel haben einen hohen Stickstoffgehalt; Beinwell mit einem hohen Kalianteil oder Farnkräuter mit einer guten Wirkung gegen Pilzkrankheiten. 
 
 
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