Winterheckzwiebel im Steckbrief – Anbau, Pflege, Ernte

Winterheckzwiebel im Steckbrief - Anbau, Pflege, Ernte
Die nektarreichen Blüten der Winterheckzwiebel locken Insekten – Foto: wiha3 / stock.adobe.com

Die Winterheckzwiebel liefert auch in grauen Winterwochen gesundes Grün. In der Küche verwendet werden die grünen langen Schlotten.

Steckbrief Winterheckzwiebel (Allium fistulosum)

Botanik: Die Winterheckzwiebel (Allium fistulosum) gehört zur Lauchverwandtschaft aus der riesig großen Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae, früher Alliaceae).

Viele Namen: Sie wird auch als Winterheckenzwiebel, Winterzwiebel, Lauchzwiebel, Sibirische Zwiebel, Röhrenzwiebel oder Ewige Zwiebel bezeichnet.

Standort: sonnig und warm Boden: durchlässig, humos

Säen: Direktsaat ins Freiland ab März oder im Spätsommer

Pflanzen: Steckzwiebel oder junge Pflanzen ab April;

Pflanzenabstand: etwa 20 cm

Gute Partner Mischkultur: Zwiebel, Dill, Erdbeere, Möhre, Gurke, Rote Bete, Salat, Feldsalat, Tomate, Zucchini und Duftkräuter

Ungünstig in der Mischkultur: Bohnen, Erbsen, alle Kohlarten

Düngen: vor der Saat oder Pflanzung gut verrotteten Kompost in die Erde einarbeiten

Pflegen: jäten, eventuell Blütenstände entfernen

Winterschutz: nur in rauen Lagen nötig, alle 3 bis –4 Jahre den Stock teilen und an neuer Stelle pflanzen

Ernten: ganzjährig die grünen Schlotten schneiden oder im Frühjahr samt Zwiebelchen ernten

Verwenden: roh oder gekocht zum Würzen oder als Gemüse
siehe auch: Rezept Grüne Krapfen

siehe auch: Winterheckenzwiebel im Garten anbauen

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