Winterlicher Gartenschmuck

In dieser Jahreszeit ziehen in vielen Gärten die langstieligen Zier-Äpfelchen alle Blicke auf sich. 
 
Die Mini-Früchte …
 
… hängen meist in kleinen Büscheln an den Zweigen und leuchten in Rot, Gelb und Zwischentönen. Wegen ihres harten und herben Frucht- fleisches sind sie roh ungenießbar. Gelees und Fruchtsäften verleihen sie jedoch eine schöne Farbe und verstärken deren Aroma, wenn man sie in kleinen Mengen unter das Obst mischt.
 
Vögel wie Amseln oder Drosseln plündern die Bäumchen gerne, wobei sie gerbstoffärmere Sorten bevorzugen und diese bereits im Laufe des Herbstes abernten, während die sehr herben Früchte bis weit in den Winter in den Ästen hängen.
 
Im Herbst …
 
… tauschen viele Sorten, kurz bevor sie den Früchten die Bühne überlassen, ihr schmuckes Blattgrün gegen ein knalliges Gelb oder Rot ein. Je wärmer die Tage und je kälter die Nächte, desto intensiver leuchten die Blätter.
 
Im Frühjahr …
 
… hüllen sich die Sträucher und Bäumchen in ein so dicht gewebtes weißes, rotes oder rosafarbenes Blütenkleid, dass kaum mehr ein Blatt dazwischen passt. Bienen fliegen auf sie, und wenn die Insekten den Pollen zu benachbarten Apfelbäumen tragen, sichern sie dadurch deren Bestäubung.
 
 
 
 Foto: Susanne Schmich / pixelio.de
 
 
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