Winterschutz im Ziergarten

Welche Stauden, Gräser und Zwiebelblumen benötigen einen Schutz?
 
Die meisten Stauden sind absolut winterhart und brauchen keinen Schutz.
 
Empfindliche Arten werden handhoch abgeschnitten und durch eine Laubschüttung geschützt. Dazu gehören:
 
Mammutbaum (Gunnera),
Steppenkerze (Eremurus Hybr.),
Holländische Iris (Iris x Hollandica),
Japananemone (Anemone-Japonica-Hybriden),
Gauklerblume (Mimulus),
Freilandgloxinie (Incarvillea),
Bartfaden (Penstemon
Staudenbleiwurz (Ceratostigma)
 
Eine umgestülpte Kiste verhindert, das die Blätter weggeweht werden.
 
Bei Pampasgras und Fackellilien binden Sie die Blätter nach oben zusammen, um das „Herz“ der Pflanze vor Frost und Nässe zu schützen.
 
Wintergrüne Steingartenpflanzen mit Fichtenreisig leicht abdecken, damit ihnen der Wechsel aus Sonne und Kälte nicht schadet.
 
Kamelien
 
Ausgepflanzte Kamelien schützen Sie durch eine 20 bis 30 Zentimeter dicke Laubschicht und in kritischen Frostperioden zusätzlich mit Schilfmatten.
 

Dahlien

 
Nach dem ersten Frost schneiden Sie die Blumen ab und nehmen die Knollen aus dem Boden. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in den hohlen Stängelstümpfen bleibt und untersuchen Sie die Knollen auf Schneckeneier. Die Knollen werden im Keller kühl und dunkel nebeneinander gelagert.
 
Übrigens:
 
Viele Pflanzen, vor allem Gehölze, erfrieren nicht sondern verdursten in durchgefrorenem Boden und Wintersonne. Darum empfiehlt es sich, gefährdete Pflanzen – besonders Rosen – auf frostfreien sandigen Böden auch im Winter zu gießen.
 

 

Foto: Jetti Kuhlemann  / pixelio.de
 
 
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