Winterzwiebeln säen

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Wer im nächsten Jahr schon im Mai frische Zwiebeln ernten möchte, sät Mitte August Winterzwiebeln.

So nennt man Zwiebel-Sorten, die die kalten Monate problemlos draußen überstehen und nur bei starken Frösten einen Schutz aus Vlies benötigen.

Robuste Wintersteckzwiebel schließen die zwiebelfreie Lücke von Mai bis August.

Zwiebeln säen

Säen Sie die Zwiebeln in humosen, durchlässigen Boden auf ein sonniges Beet. Dort, wo zuvor Frühkartoffeln oder Kohlarten wuchsen, finden die Zwiebeln ideale Bedingungen vor. Die Reihen sollten einen Abstand von 20– bis 25 cm haben, die Samen innerhalb einer Reihe etwa 2 cm. Legen Sie die Samen 2 bis –3 cm tief.

Der beste Termin ist zwischen dem 15. und dem 25. August. Zu früh gesäte Zwiebeln schießen im Frühling rasch in die Blüte, zu spät gesäte sind bis zum Winter noch zu klein. Optimal ist es, wenn die Pflanzen Ende Oktober 15 bis –20 cm groß und bleistiftdick sind.

Im März vereinzelt man die Zwiebeln auf 6 bis –8 cm, von den gezogenen Pflanzen kann man sowohl Zwiebel als auch Blätter essen.

Ab Mai darf nach Bedarf geerntet werden, im Juni sind die Zwiebeln ausgewachsen.

Sorten: ‘Weiße Frühlingszwiebel’, ‘Senshyu Yellow’.

Steckzeit ist im Oktober

Im Oktober reichern Sie das Beet mit etwas Kompost an und versenken Sie die Steckzwiebeln in etwa 3 cm Tiefe mit einem Abstand von 6 bis –8 cm.

Da selbst die Wintersorten wie ‘Presto’ (gelb), ‘Red Cross’ (rot) oder ‘Silvermoon’ (weiß) bei großer Kälte gelegentlich ausfallen, brauchen die Zwiebeln in rauen Lagen einen warmen Platz. Etwas Fichtenreisig schützt zusätzlich vor Frösten.

Unter Vlies reifen die ersten Zwiebeln ab Mai. Zuvor schmecken schon saftiges Frühlingslaub und unreife Zwiebelchen.

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