Aurikeln voll im Trend

Die im Sommer blühende Primula x bullesiana - hier vor der Junkerlilie Asphodeline lutea - bringt eine schwebende Leichtigkeit ins Beet. Sie mag nicht zu trockene Staudenrabatten. Foto: GMH/Dr. Anette Urbanietz

Schon zu Goethes Zeiten waren sie sehr beliebt und sind im Moment wieder in Mode.

„Die Pflanzen wirken mit ihren zahllosen Blüten- und Farbkombinationen herrlich altmodisch“, schwärmt Susanne Peters. In ihrer Gärtnerei führt die Staudenkennerin über 800 Aurikel-Sorten. Die Pflanzen beeindrucken, weil sie total absolut frosthart sind, immergrün und eine enorme Vielfalt in den Blütenfarben und -kombinationen bieten.

Die Farbpalette reicht von Weiß, Gelb, Rot bis Lila und allen möglichen Varianten. Die Züchtung hat auch zunehmend gefüllte Sorten hervorgebracht. „Einmal infiziert, haben Aurikeln das Potential sammelsüchtig zu machen“, beschreibt Peters das Sortiment.

Die Pflanzen eignen sich besonders gut für sonnige Standorte auf trockenen, durchlässigen Böden und sind auch für den Topfgarten sehr geeignet. Zu beachten ist im Garten, dass bestimmte Sorten empfindlich auf Winternässe reagieren.

Solche Auslesen sind deshalb in schönen Töpfen am besten aufgehoben, denn dort ist Winternässe kein Thema. Die Überwinterung erfolgt dann im Regenschatten des Hauses. Die Pflanzen sollten im Frühjahr ausgeputzt werden und treiben dann wieder schön aus.

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