Die Wollmispel

Die Wollmispel ist eine pflegeleichte Kübelpflanze, die ausgepflanzt und abgehärtet bis zu –10 °C (veredelt) verträgt.
 
Wird sie aus Samen gezogen, kann man der Pflanze sogar bis –18 °C zumuten. Blüten und Früchte sind allerdings frostempfindlich.
 
Getopfte Wollmispeln vertragen ebenfalls einige Frostgrade. Sie überwintert man am besten an einem hellen kühlen Ort (Gewächshaus, Wintergarten) bei Temperaturen von 2–12 °C. Pflanzen, die zu dunkel stehen, werfen ihre Blätter ab. Veredelte Exemplare trennen sich außerdem von Blüten und Früchten.
 
Die Wollmispel (Eriobotrya japonica) stammt aus Asien und ist in der Mittelmeerregion weit verbreitet. Die Früchte findet man häufig im Handel entweder unter dem Namen loquat (engl.), als nespolo (ital.) oder nispero (span.). 
 
In freier Natur blüht das Rosengewächs im Herbst und Winter. Die wohlschmeckenden, saftigen Früchte mit den großen, glatten Samen reifen im Frühjahr.
 
Richtig gießen
 
Wer Früchte ernten möchte, muss auch im Winter ausreichend gießen. Bei Pflanzen, die unter Trockenheit leiden, verkümmern Blüten und Früchte.
 
An den unterseits filzig behaarten Blättern der Wollmispel finden weder Blattläuse noch Schildläuse, Weiße Fliegen noch Spinnmilben Gefallen.
 
Die Pflanze reagiert empfindlich auf kalte Nässe. Steht sie ungeschützt im Freien, leidet sie häufig unter Eriobotrya-Schorf. Er verursacht zunächst runde, braune Flecken, später vertrocknet das Blatt und fällt ab. 
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