Pflanze für faule Gärtner

„Wenn sonst nichts mehr wächst, dann sollten Sie es noch einmal mit Sedum probieren“, rät Gärtner Björn Bofinger, der in seiner Staudengärtnerei viele Sedum- Sorten heranzieht. Die pflegeleichten Pflanzen be-gnügen sich mit dünnen Substratschichten und breiten sich an den unwirtlichsten Stellen aus. Voraussetzung ist ein sonniger Standort. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, sonst faulen die Pflanzenwurzeln.
 
Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit sind die Pflanzen auch in Töpfen sehr empfehlenswert und dekorativ. „Wir haben mit Fetthennen schon allerlei Gefäße bestückt, erzählt Bofinger. Sein Gestal-tungstipp: „Witzig sehen die attraktiven Dickhäuter zum Bei-spiel in alten Schuhen, Töpfen oder Dosen aus.“ Auch ein al-ter Tisch, auf dem eine dünne Erdschicht aufgebracht wird, kann als Plattform für den Sedumauftritt dienen.
 
Wichtig ist, dass der Wasserabzug gewährleistet ist. Deshalb sollten alle Gefäße mit Löchern oder einer ausreichenden Drainage-schicht versehen werden. Dekorativ in Gefäßen sind vor al-lem die kleineren Arten wie Sedum ewersii ‚Nanum‘ oder Se-dum cauticola ‚Robustum‘ mit silbergrauen, rötlich gerande-ten Blättern.

>> Blütenakzente mit Sedum

Quelle: GMH

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