Zistrose

An heißen Sommertagen verströmt die Lack-Zistrose einen harzig-würzigen Duft.
 
Von ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg in Nordspanien brachte eine kraut&rüben-Leserin aus Cottbus nicht nur Schwielen an den Füßen und durchgelaufene Schuhe mit, sondern auch viele Pflanzenfotos.
 
Besonders beeindruckt hat sie die Zistrose, die in manchen Gegenden ganze Hänge überzieht und mit ihren Blüten und einem harzig- aromatischen Duft auf sich aufmerksam macht.
 

Die Lack-Zistrose (Cistus ladanifer) ist im Mittelmeerraum, in Spanien, Portugal, Südfrankreich und Nordafrika (Marokko) weit verbreitet.

 
>> Der sparrig wachsende Strauch gedeiht gerne in Gruppen und erreicht Höhen von 1,5 bis 2,5 m.
 
>> Die schmalen Blätter glänzen oberseits dunkelgrün, unterseits sind sie weiß filzig behaart und damit optimal an trockene, heiße, steinige, karge Standorte angepasst.
 
>> Ein klebriger, duftender Stoff, das Ladanum-Harz, überzieht Triebe, Blätter und den Ansatz der Blütenblätter. An heißen Sommertagen verdunstet er und erfüllt dabei die Luft mit seinem würzigen Aroma.
 
>> Von allen Zistrosen-Arten enthält die Lack-Zistrose am meisten Ladanum. Es wird bis in heutiger Zeit in Kosmetika und Parfum verwendet und aus Pflanzen gewonnen, die in Plantagen wachsen. 
 
Zistrosen hierzulande:
 
>> Als Kübelpflanze erreichen Zistrosen eine Höhe von etwa 1 m. Etwa ab Oktober werden sie für die Überwinterung eingeräumt.
 
>> In wintermilden Regionen können Zistrosen dauerhaft im Garten bleiben. Sie vertragen Frost bis etwa -12 °.
 
>> Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Platz in steinig-durchlässiger Erde.
 
 
 
 
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