Zitrusbäumchen ziehen

Marion Heidemann-Grimm / pixelio.de
Marion Heidemann-Grimm / pixelio.de

Aus den Samen von Orangen und anderen Zitrusfrüchten kleine Bäumchen zu ziehen ist nicht schwer.
 
Nur Pampelmusen keimen nicht ohne weiteres. Für die anderen gilt: Hauptsache die Samen sind frei von Fruchtfleisch, ganz frisch oder schonend bei Zimmertemperatur getrocknet.
 
Wer die Kerne vor der Aussaat für 2 Tage in den Kühlschrank legt, hilft ihnen ihre Keimruhe zu brechen. Säen Sie die Samen 1 bis 2 cm tief einzeln in Töpfe mit Aussaaterde.
 
Für hohe Luftfeuchtigkeit decken Sie die Töpfe mit durchsichtiger Folie ab oder stellen sie in ein Zimmer-Anzuchtgewächshaus. Nach 3 bis 6 Wochen stoßen die Keimblätter ans Licht. Sobald die Pflänzchen 7 bis 10 cm groß sind, ziehen sie besser in ein neues Gefäß um mit neuer Erde und ohne Folie.
 
Lockere, luftige Struktur garantiert eine Mischung aus normaler Blumenerde und Tongranulat oder Perlite im Verhältnis 1:1. Den großen Zitruspflanzenhunger stillen regelmäßige Gaben Horn- und Gesteinsmehl.
 
Mit Glück und möglichst heller, kühler Überwinterung tragen Zitrusbäumchen nach 10 Jahren erste Früchte.
 
 
Foto: Marion Heidemann-Grimm / pixelio.de
 
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