Zwetschgen deftig

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Pflaumen und Zwetschgen setzen fruchtige Akzente in der herzhaften Küche. 
 
Fruchtige Akzente in der herzhaften Küche

Pflaumen und Zwetschgen laufen nicht nur als  Zwetschgenkuchen oder Pflaumenmus zur Höchstform auf.  Kaum ein anderes Obst eignet sich so gut für herzhafte Gerichte.
 
Die vielfältigen Aromen von Pflaumen und Zwetschgen passen sich fast jeder Zubereitungsart an, und ihre Süße schafft einen harmonischen Ausgleich zu salzigen oder sauren Speisen.
 
Zwetschgen und salzige Käse
 
Besonders spannend ist die Kombination mit salzigen Zutaten wie Edelpilz-käsen. Einfach eine Pflaume einschneiden, den Stein entfernen und durch ein Stückchen Roquefort ersetzen.
 
Wer es aufwändiger mag, bereitet ein Zwetschgen-Roquefort-Tartar zu. Dafür werden die Zwetschgen halbiert und zusammen mit Zwiebelwürfeln, Roquefort- und Camembertstreifen in Portwein mariniert.
 
Pflaumengratin
 
Lecker ist auch die Kombination von Pflaumen und Feta. Für das Pflaumengratin mit Schafskäse werden die entsteinten Früchte mit einer Creme aus Eigelb, Crème fraîche, Vanillemark, Pflaumengeist und geriebenem Schafskäse übergossen. Darauf kommt eine Haube aus Eischnee, und der Backofen zaubert aus dem Ganzen ein köstliches Gratin.
 
Süß und sauer
 
Die Süße von Pflaumen und Zwetschgen gleicht auch hervorragend Säure aus. Dies beweisen die vielen Rezepte für Pflaumenchutneys, bei denen die gekochten Früchte mit Essig oder Rotwein und Gewürzen abgeschmeckt werden.
 
Ob Ingwer oder Zimt, Curry oder Thymian – in punkto Gewürzpartner sind die Früchte sehr flexibel. Chutneys sind übrigens nicht die einzige Art, Zwetschgen und Pflaumen für längere Zeit haltbar zu machen. Denn schließlich dauert die Saison nur von Mitte Juli bis Oktober, viele deftige Gerichte schmecken uns aber gerade an kalten Tagen besonders gut.
 
Den Sommer konservieren
 
Neben dem Einwecken ist auch das Trocknen eine gute Lösung. Denn Backpflaumen sind ein ballaststoffreicher Snack. 
 
Halbierte und entsteinte Zwetschgen und Pflaumen lassen sich übrigens auch wunderbar einfrieren. Zum Auftauen werden sie dann über Nacht in eine Glasschüssel in den Kühlschrank gegeben – und schon lassen sich die saftigen Sommerfrüchte auch in der Winterküche einsetzen.
 
Quelle: BVEO
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