Zwiebeln richtig setzen

Die Pflanztiefe variiert je nach Zwiebelart und Zwiebelgröße. 
 

Viele unserer Zwiebel-Favoriten stammen aus Steppenregionen, von wo sie an einen lehmig-sandigen Boden gewöhnt sind. Den wünschen sie sich auch im Garten.

 
Stauendes Wasser verträgt kaum eine Art. Deshalb sollten Sie nassen, schweren Untergrund unbedingt lockern und mit Sand oder Kies aufbessern.  
 
Lediglich Waldbewohner wie die Hundszahnlilie gedeihen gut auf lehmig-feuchtem Boden.
  
Am besten in Schräglage
 
Um das Restrisiko von Nässe zu bannen, hilft es, die Zwiebeln leicht schräg ins Pflanzloch zu setzen. Dieser Trick verhindert, dass sich Wasser an empfindlichen Stellen wie der Spitze und dem Wurzelboden sammelt. Keine Sorge, die Stängel wachsen trotzdem senkrecht.
 
Ein Sandboden hält Wasser und Nährstoffe länger, wenn Sie reifen Kompost unterheben.
 
Die richtige Tiefe
 
Eine alte Regel rät, Zwiebeln in der doppelten Tiefe ihres Durchmessers zu setzen.
 
Ausnahmen gibt es auch hier: In sandigem Boden laufen die Speicherorgane im Winter Gefahr zu erfrieren und im Frühling auszutrocknen. Dort dürfen die Zwiebeln tiefer ruhen. Durch lehmigen Boden können die Knospen dagegen schneller stoßen, wenn die Zwiebel höher liegt.
 
Einige Waldpflanzen, etwa Winterling und Alpenveilchen, sollen nur wenige Zentimeter mit Erde bedeckt sein, da sie sonst nicht blühen oder faulen.
 
Die Löcher graben Sie mit der Schaufel oder heben Sie mit einem Zwiebel-Pflanzer aus. Ein Pflanzholz eignet sich nur bedingt, da es einen Kegel in den Boden rammt, der den Kontakt der Wurzeln zur Erde verhindert.
 
Ist sonst nichts zur Hand, füllen Sie die unteren Zentimeter des Lochs mit Erde auf, bevor Sie die Zwiebel hineinsetzen. Nach dem Pflanzen das Loch füllen, Erde leicht andrücken und angießen.
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